Chiropraktik > Häufige Fragen

Chiropraktik? Chiropraktor?

Die Chiropraktik ist weltweit gesehen der drittgrößte Heilberuf nach der Schul- und Zahnmedizin. In Deutschland ist die qualifizierte Chiropraktik noch relativ unbekannt, bisher praktizieren deutschlandweit weniger als 100 Chiropraktoren.

Die Chiropraktik beschäftigt sich vor allem mit Funktionsstörungen des Gelenk- und Muskelapparates. Hierzu gehören Gelenkblockaden, Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Bandscheibenprobleme und vieles mehr (link Behandlungsspektrum). Außerdem beschäftigen wir uns mit der Prävention zukünftiger Beschwerden (link Rehabilitation/ Prävention). Auch Säuglinge und Kinder können chiropraktisch behandelt werden (link Kinder).

Was ist der Unterschied zwischen Chiropraktoren, Chiropraktikern und Chirotherapeuten?

Chiropraktoren haben ein mehrjähriges Universitätsstudium absolviert, welches mit dem Titel Mchiro (Master of Chiropractic) oder DC (Doctor of Chiropractic) abgeschlossen wird.

Die Bezeichnungen Chiropraktiker und Chiroptherapeut werden von Heilpraktikern bzw. Ärzten mit entsprechender Zusatzausbildung verwendet.

In Deutschland ist die Berufsbezeichnung Chiropraktor rechtlich leider nicht geschützt und wird von einer zunehmenden Anzahl anderer Therapeuten benutzt, um ähnliche Ausbildungsstandards vorzugeben. Daher lohnt es sich immer, vor einer Terminabsprache zu erfragen, ob ein Hochschulabschluß vorliegt.

Handelt es sich bei einer chiropraktischen Behandlung um "Einrenken"?

Auch wenn im Volksmund gerne vom "Einrenken" gesprochen wird, hat die chiropraktische Mobilisierung eines Gelenks nichts damit zu tun. Ein wirklich ausgerenktes Gelenk im Bereich der Wirbelsäule ist ein medizinischer Notfall und kann nur durch eine extreme Gewalteinwirkung entstehen (z.B. schlimmer Unfall).

Was wir häufig als "Verrenkung" empfinden, ist tatsächlich nur eine Blockade im Bereich der Wirbelsäule – die Gelenkflächen sind da wo sie hingehören, aber bewegen sich nicht reibungslos gegeneinander – das Resultat sind Schmerzen und Verspannungen. Chiropraktoren können diese Blockaden durch sanfte Impulse effizient lösen. Das charakteristische Knacken bei der Behandlung entsteht durch das Implodieren von Gasbläschen im Gelenkspalt und ist völlig harmlos und ungefährlich.

Wie oft muss ich zur Behandlung kommen?

Wie viele Behandlungen nötig sind hängt ganz von Ihrem individuellen Problem ab – manche Probleme sind nach ein bis zwei Behandlungen aus der Welt, bei schlimmen oder chronischen Beschwerden kann es auch mal etwas länger dauern. Statistisch gesehen benötigt ein Chiropraktor zwischen 4 und 7 Behandlungen, um die meisten Beschwerden in den Griff zu bekommen. Wie viele Behandlungen in Ihrem Fall ungefähr nötig sein werden, wird bei Ihrem ersten Termin (link Erster Termin) besprochen.

Ist die Behandlung gefährlich?

Es gibt mittlerweile viele Studien die die Sicherheit der Chiropraktik belegen – Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Behandlung von einem qualifizierten Chiropraktor ausgeführt wird.

Brauche ich eine Überweisung?

Nein. Heilpraktiker haben in Deutschland Behandlungsautonomie, das heißt Diagnose und Behandlungsplan werden direkt erstellt und müssen nicht von einem Arzt angewiesen werden.

Was kostet die Behandlung?

Unsere Praxis rechnet nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) ab. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für chiropraktische Behandlungen leider (noch) nicht. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten häufig ganz oder teilweise (je nach individuellem Krankenkassen Tarif). Für Patienten, die die Kosten selbst tragen müssen kosten die Erstuntersuchung und Behandlung €70, Folgebehandlungen €50.